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Wirtschaftsrechts-Studium


Wirtschaftsrecht ist eine akademische Disziplin, die juristische und wirtschaftliche Aspekte vereinigt. Spezialisierte Wirtschaftsjuristen werden in der Ökonomie benötigt, um den Ablauf unterschiedlichster Geschäfte und Verträge rechtlich zu prüfen und abzusichern und zugleich hinsichtlich der Vereinbarkeit rechtlicher und wirtschaftlicher Belange zu beraten. Mit ihrer Hilfe soll gewährleistet werden, dass Abläufe sowohl aus rechtlicher als auch aus wirtschaftlicher Perspektive ideal vonstattengehen können.

Inhalte in einem Wirtschaftsrechts-Studium

Studierende des Wirtschaftsrechtes lernen in ihrem Studium die zwei Seiten, die für ihren späteren Beruf zentral sind, kennen. Zum einen setzen sie sich in Vorlesungen und Seminaren mit wirtschaftlichen Grundlagen auseinander, zum anderen mit juristischen Inhalten. Im Teil des Wirtschaftsrechts-Studiums, das auf die wirtschaftlichen Kenntnisse ausgerichtet ist, werden in der Regel nicht nur betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt, sondern zum Beispiel auch Kenntnisse in den Bereichen Volkswirtschaftslehre, Steuerlehre, Rechnungswesen, Management usw. Ein gewisses mathematisches Grundverständnis ist auch hier, wie in anderen ökonomischen Disziplinen, von grundlegender Bedeutung.

Im rechtswissenschaftlichen Teil des Studiums spielen u.a. natürlich das Wirtschaftsrecht, aber auch das Arbeitsrecht, Steuerrecht, Wettbewerbsrecht und andere Teilbereiche des Rechts eine entscheidende Rolle. Die juristischen Kenntnisse, die in diesen Bereichen vermittelt werden, können durchaus auch eine internationale Ausrichtung aufweisen. Das Zusammenlegen von wirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Inhalten in einem Studium soll gewährleisten, dass Juristen ausgebildet werden, die wirtschaftliche Zusammenhänge kennen und beurteilen können. Auf diese Art und Weise kann eine optimale Betreuung späterer Klienten bewerkstelligt werden.

Voraussetzungen für ein Wirtschaftsrechts-Studium

Potenzielle Studierende des Wirtschaftsrechts sollten generell eine ausgeprägte Neigung dazu mitbringen, analytisch zu denken. Das Interesse an rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen ist zudem natürlich eine Grundvoraussetzung, damit ein Wirtschaftsrechts-Studium Spaß macht und zum Erfolg führt. Allerdings sollten Studierende auch einen langen Atem mitbringen - das Wirtschaftsrechts-Studium ist oftmals sehr theorielastig. Wichtig für Wirtschaftsjuristen sind darüber hinaus einige Fähigkeiten wie etwa, sich gut und gewandt ausdrücken zu können, vor harten Verhandlungen nicht zurückzuschrecken und darüber hinaus auch eine gute Portion Durchsetzungsvermögen. Studierende sollten dementsprechend ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein mitbringen.

Berufliche Perspektiven nach einem Wirtschaftsrechts-Studium

Ein klassisches Betätigungsfeld von Wirtschaftsjuristen findet sich zunächst einmal in Unternehmen unterschiedlichster Wirtschaftszweige. Hier arbeiten Wirtschaftsjuristen in der Regel in der Rechtsabteilung. Sie können aber auch in der Personalabteilung eingesetzt werden, in der sie sich mit der Ausarbeitung von Arbeitsverträgen und ähnlichen Aufgaben auseinandersetzten. Darüber hinaus gibt es zusätzlich viele weitere berufliche Möglichkeiten, so zum Beispiel im Versicherungs- und Bankenwesen, in der öffentlichen Verwaltung oder in Wirtschaftsverbänden.

Wirtschaftsjuristen arbeiten auch oft in der Unternehmensberatung - in diesem Fall werden sie nicht von einem einzelnen zu beratenden Unternehmen angestellt, sondern in unterschiedlichen Unternehmen von ihrem Arbeitgeber eingesetzt. In diesem Kontext - aber auch im Kontext der Personalberatung - setzen sich viele Wirtschaftsrechtler auch mit der Option einer selbstständigen Tätigkeit auseinander. Zu ihrer Arbeit gehören dann beispielsweise auch die eigenständige Anfertigung von Unternehmensanalysen, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und die Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen, etwa im Hinblick auf Effizienz und Kosten in Unternehmen.





 
 
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