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Wirtschaftsingenieur-Studium


Forschung und Entwicklung nehmen in Unternehmen in Deutschland nach wie vor einen wichtigen Platz ein: Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten in kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen aller Branchen an der Entwicklung neuer Produkte und der Verbesserung der bestehenden Lösungen. Dabei müssen sie nicht nur die technisch eleganteste und beste Lösung finden, oftmals gilt es auch wirtschaftliche Vorgaben vonseiten der Unternehmensführung bzw. dem Kostenmanagement einzuhalten. Allzu oft entstehen an dieser Stelle Konflikte: Reinen Ingenieuren fehlt oftmals betriebswirtschaftliches Wissen, Betriebswissenschaftlern das Ingenieurs-Know-how, um nachvollziehen zu können, was der jeweils andere im Sinn hat. An dieser Stelle haben Wirtschaftsingenieure ihren großen Auftritt: Sie bilden die Schnittstelle zwischen Forschung und Entwicklung einerseits und Kostenkontrolle und Einkauf andererseits.

Aufgaben als Wirtschaftsingenieur

Die Aufgabe von Wirtschaftsingenieuren ist es zum einen, zwischen unterschiedlichen Unternehmensbereichen zu vermitteln - zum anderen fallen aber oftmals auch Qualitätskontrolle und Vermarktung in ihr Aufgabenfeld. Entsprechend anspruchsvoll und komplex ist das Studium des Wirtschaftsingenieurswesens. Wer sich darauf einlässt kann davon ausgehen, nach dem Abschluss mit großer Wahrscheinlichkeit schnell einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu finden - vorausgesetzt man beendet das Wirtschaftsingenieurswesen-Studium erfolgreich. Das große Lernpensum und die Komplexität der Materie führen in vielen Hochschulen zu relativ hohen Abbrecherquoten.

Inhalte in einem Wirtschaftsingenieurswesen-Studium

Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens haben im Laufe ihres Wirtschaftsingenieurswesen-Studiums die Wahl zwischen einer Spezialisierung eher in Richtung Wirtschaftswissenschaften oder eher in Richtung Ingenieurswissenschaften. Zuvor jedoch müssen sie sich mit den Grundlagen beider wissenschaftlicher Fachrichtungen beschäftigen: In den ersten Semestern stehen Vorlesungen, Seminare und Prüfungen in Fächern wie Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Automatisierung, Regeltechnik, Wirtschaftsinformatik, BWL, VWL u.ä. an. In höheren Semestern haben angehende Wirtschaftsingenieure im Regelfall die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Neigungen zu spezialisieren. Generell gibt es je nach angestrebtem Einsatzgebiet die Möglichkeit, sich betriebswirtschaftlich, ingenieurswissenschaftlich und/oder interdisziplinär zu spezialisieren.

Voraussetzungen für ein Wirtschaftsingenieurswesen-Studium

Studierende sollten nicht nur mathematisch-naturwissenschaftlich interessiert sein und entsprechende Vorkenntnisse mitbringen, sondern auch ein allgemeines Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und Abläufen im Unternehmen zeigen. Wirtschaftsingenieure punkten darüber hinaus mit einer analytischen Denkweise, guten Kommunikationskompetenzen in Deutsch und Englisch sowie Teamfähigkeit. Insbesondere wer seine Stärken in der Vermittlerrolle, im Marketing oder im Kundenkontakt sieht, sollte darüber hinaus auch über Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick verfügen.

Berufliche Perspektiven nach einem Wirtschaftsingenieur-Studium

So anspruchsvoll das Anforderungsprofil an interessierte Bewerber, so anspruchsvoll auch das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens. Aber die Mühe lohnt sich: Absolventen haben in allen Branchen anhaltend gute Chancen, einen interessanten und gut bezahlten Arbeitsplatz im In- oder Ausland zu finden - insbesondere wenn sie auch ein gewisses Maß an Mobilität mitbringen. Ihre klassischen Arbeitsfelder liegen in den Bereichen Controlling, Management, Qualitätswesen, in inneren Vertriebsbereichen und im Projektmanagement. Ein großer Teil der Absolventen arbeitet sich schnell zur Führungskraft hoch oder steigt gar auf dieser Ebene in ein Unternehmen ein. Ihre Fähigkeiten bieten darüber hinaus ideale Voraussetzungen für eine Selbstständigkeit, etwa als Sachverständiger oder externer Berater.





 
 
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