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Medizinstudium – Humanmedizin studieren


Ärzte genießen in unserer Gesellschaft ein sehr hohes Ansehen. Dieser Umstand beruht nicht zuletzt darauf, dass ein Studium der Humanmedizin seinen Absolventen viel abverlangt. Das Studium ist in der Regel langwierig und beinhaltet sowohl die Aneignung theoretischer Kenntnisse als auch das Sammeln praktischer Erfahrungen.

Inhalte in einem Medizinstudium

Für einen Mediziner sind Kenntnisse in den unterschiedlichen Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik unverzichtbar. Diese Kenntnisse werden von Medizinstudenten zu einem großen Teil im so genannten vorklinischen Teil des Medizinstudiums erlangt. Der vorklinische Ausbildungsteil ist der erste Bestandteil eines Medizinstudiums und umfasst zusätzlich auch den Erwerb von Kenntnissen in den Gebieten Anatomie, Physiologie, Soziologie, Psychologie etc. Nach diesem ersten Ausbildungsteil schließt das klinische Studium an. Hier werden unterschiedliche Fächer wie Allgemeinmedizin, Neurologie, Psychiatrie, Kinderheilkunde usw. gelehrt. Hinzu kommen Studienfächer, die als Querschnittsbereiche bezeichnet werden. Dazu zählen zum Beispiel Fächer wie Medizinethik und Gesundheitsökonomie.

Nach den klinischen Studien folgen die Famulatur und das Praktische Jahr. In beiden Ausbildungsabschnitten lernen die angehenden Ärzte den Alltag in der Patientenversorgung kennen. Sie müssen nun das Wissen, das sie sich in den vielen vorangegangenen Semestern angeeignet haben, praktisch umsetzen. Das bedeutet auch: Wer Humanmedizin studiert, verbringt zunächst einige Jahre über Theorie in Hörsälen, bevor ein erster Kontakt mit realen Patienten erfolgt.

Voraussetzungen für ein Medizinstudium

Schüler die erwägen, nach dem Abitur ein Medizinstudium aufzunehmen, müssen in der Regel nicht nur gute Noten mitbringen, sondern im Idealfall auch eine Vielzahl spezifischer Neigungen und Soft Skills. Naturwissenschaftliche Fächer wie Biologie, Chemie und Physik sollten in ihrer Schullaufbahn keine Probleme dargestellt haben. Auch analytisches, fachübergreifendes Denken sollte Interessenten Spaß machen. Studierende der Humanmedizin sollten darüber hinaus ein Mindestmaß an Einfühlungsvermögen besitzen, bereit sind, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, und auch vor bürokratischen Aufgaben nicht zurückschrecken. Studierende werden auch lernen müssen, extreme psychische Belastungen zu ertragen, die im Berufsalltag eines Arztes immer wieder auftreten können. Sei es, weil schnell Entscheidungen getroffen werden müssen, allgemeiner Stress herrscht oder weil man als Arzt Patienten häufig auch unerfreuliche Botschaften mitteilen muss.

Berufsperspektiven nach einem Medizinstudium

Die klassischen Betätigungsfelder von Humanmedizinern sind auch medizinischen Laien bekannt: Ärzte arbeiten häufig in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Fachkliniken und Rehazentren. Darüber hinaus können sie sich natürlich bei entsprechenden Voraussetzungen auch niederlassen und eine eigene Praxis eröffnen. Zusätzlich gibt es aber auch Betätigungsfelder bei Vereinen und Verbänden, im öffentlichen Gesundheitswesen, bei Krankenkassen und in anderen Kontexten. Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, kann promovieren und gegebenenfalls auch habilitieren. Im Zuge der Arbeit an einer Hochschule forschen Ärzte im eigenen Fachbereich und unterrichten und betreuen Studierende.





 
 
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