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Maschinenbau-Studium


Der Maschinenbau gilt seit Jahren als Ingenieursdisziplin, die Absolventen einen schnellen und unkomplizierten Einstieg ins Berufsleben ermöglicht. Dies hat zum einen den Grund, dass im Maschinenbau keine reinen Spezialisten ausgebildet werden, sondern flexible und interdisziplinär denkende Generalisten. Auf der anderen Seite hat die Industrie einen stetigen Bedarf an gut ausgebildeten und fachlich versierten Maschinenbauern.

Aufgabenbereiche im Maschinenbau

Welche Bedeutung der Maschinenbau für die Wirtschaft tatsächlich hat, lässt sich vielleicht am besten daran ermessen, was alles unter der Mitwirkung von Maschinenbauern entsteht. Ohne ihren Einsatz wären etwa Flugzeugtriebwerke, Schiffsantriebe und deren Ruderanlagen, Fertigungsstraßen in der Automobilindustrie, Kraftfahrzeuge und Schienenfahrzeug nicht denkbar.

Gleichzeitig beschränkt sich der Einsatz von Maschinenbauern aber nicht nur auf Großmaschinen. Auch die Errungenschaften der Mikrotechnologie unterstützen Maschinenbauer fachlich. Selbst Medizintechnik würde man ohne Maschinenbauer vergeblich suchen. Anders als die Bezeichnung Maschinenbau im ersten Moment vielleicht vermuten lässt, befasst sich der Ingenieurszweig nicht nur mit der Konstruktion und Fertigung, sondern übernimmt auch die Planung und Entwicklung technischer Produkte. Diese breite Palette unterschiedlicher Aufgaben erklärt auch, warum angehende Maschinenbauer für das Studium ausgeprägte Interessen und Kenntnisse im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich mitbringen müssen.

Voraussetzungen für ein Maschinenbau-Studium

Der Maschinenbau ist und bleibt eine Ingenieurswissenschaft und stellt an Studenten daher besondere Voraussetzung bezüglich der fachlichen Kompetenzen. An erster Stelle stehen mathematische Grundkenntnisse, die in vielen Bereichen des Maschinenbau-Studiums zur Anwendung kommen. So müssen im Rahmen der Entwicklung neuer Lager etwa die wirkenden Kräfte bestimmt oder tragende Maschinenteile auf die Belastungen ausgelegt werden. Dabei geht es aber nicht ausschließlich darum, vorhandene Formalismen auf die Probleme anzuwenden. Vielmehr müssen Maschinenbauer auch in der Lage sein, sich neuen Herausforderungen mithilfe mathematischer Modelle zu stellen. Hand in Hand mit mathematischen Grundkenntnissen geht das Know-how in den Naturwissenschaften. Besonders gefragt ist in diesem Zusammenhang Wissen aus den Fachbereichen Physik und Chemie. Die Chemie hat viele Berührungspunkte mit der Werkstoffkunde. Die chemische Beschaffenheit von Produkten oder Zwischenprodukten ist im Zusammenspiel mit den physikalischen Kräften entscheidend für die Durchführbarkeit einzelner Projekte im Maschinenbau.

Um den Herausforderungen des Berufs gewachsen zu sein, müssen Maschinenbauer über ein breites interdisziplinäres Wissen verfügen, komplexe mechanische Zusammenhänge erkennen sowie in computergestützte Modelle umwandeln können - und umgekehrt. Dies setzt natürlich auch den sicheren Umgang mit PC, Programmiersprachen und technischer Software voraus. Um im Arbeitsalltag auch interdisziplinär im Rahmen großer Entwicklungsprojekte tätig werden zu können, ist zudem eine gewisse Fremdsprachenkompetenz von Vorteil. In internationalen Teams gilt Englisch als Sprache der Wahl. Wichtig dabei ist allerdings, dass spätestens im Rahmen des Studiums neben dem allgemeinen Englisch auch Fachtermini erlernt werden.

Berufliche Perspektiven nach einem Maschinenbau-Studium

Dank ihrer Fachkompetenz und interdisziplinären Denkweise stellen sich die Berufsaussichten für Absolventen im Studiengang Maschinenbau bereits seit einigen Jahren überaus positiv dar. Der Bedarf an Maschinenbauern ist hoch, weshalb der Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben in den meisten Fällen schnell und ohne größere Schwierigkeiten vonstatten geht. Ein großer Teil der Absolventen findet in der Industrie, etwa im Automobil- oder Anlagenbau, ein berufliches Zuhause. Andere Maschinenbauer widmen sich Forschung und Lehre oder schlagen eine Laufbahn im technischen Dienst der öffentlichen Verwaltung ein.





 
 
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