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Innenarchitektur-Studium


Die meisten Menschen haben schon einmal einen Raum betreten und haben sich sofort darin wohlgefühlt oder waren angesichts der geschmackvollen, stilsicheren oder unkonventionellen Gestaltung schlichtweg sprachlos. Insbesondere in öffentlichen Räumen ist dieser Wow-Effekt das Ergebnis der Arbeit von Innenarchitekten. Sie planen und gestalten Räume mit der Absicht, eine bestimmte Wirkung zu entfalten, sei es ein künstlerischer Eindruck oder einfach allgemeines Wohlbefinden. Was so einfach klingt, erfordert vielfältige Fähigkeiten und sehr viel Engagement vonseiten der Innenarchitekten.

Inhalte in einem Innenarchitektur-Studium

Das Studium der Innenarchitektur erfordert Kenntnisse in zwei großen Bereichen, die untrennbar miteinander verbunden sind: Zum einen benötigen Innenarchitekten technisch-konstruktives Wissen, zum anderen erfordert die Innenarchitektur auch ein hohes Maß an ästhetisch-künstlerischem Empfinden. Innenarchitekten sind damit das Bindeglied zwischen reiner Architektur und Design. Wo genau ein Schwerpunkt in der Ausbildung gelegt wird, entscheidet jede Hochschule selbst. Gemein ist allen Studiengängen jedoch, dass in den ersten Semestern grundlegende Gestaltungs-, Konstruktions- und Darstellungstechniken sowie architektonisches, künstlerisches und werkstoffkundliches Basiswissen vermittelt werden. Angehende Innenarchitekten beschäftigen sich zunächst beispielsweise mit Design-, Kunst- und Baugeschichte, mit analogen und digitalen Formen der Visualisierung, Bauphysik, Entwurfsplanung und Konstruktion.

Je nach Hochschule und gewähltem Schwerpunkt gestaltet sich das Studium sehr vielschichtig. In höheren Semestern beschäftigen sich angehende Innenarchitekten u.a. mit Innenraumkonzepten und materieller Umsetzung, mit raumbildendem Ausbau, ökologischen und ökonomischen Aspekten des Bauens und dem Entwurf von Innenräumen. Zahlreiche Projekte, Übungen, Exkursionen usw. begleiten das Studium der Innenarchitektur, das im Übrigen oftmals sehr praxisorientiert gestaltet ist und meist viele Freiräume zum Experimentieren und zur individuellen Entwicklung lässt.

Voraussetzungen für ein Innenarchitektur-Studium

Studierende der Innenarchitektur benötigen neben einem großen Maß an Kreativität und ästhetischem Empfinden auch grundlegende mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse. Ein stark ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen ist spätestens dann gefragt, wenn es um die Planung von Innenräumen und die Visualisierung von Ideen, etwa mithilfe darstellender Geometrie, dem Modellbau oder dem freien Zeichnen, geht. Darüber hinaus sollten angehende Innenarchitekten auch eine große Technik-Affinität mitbringen, da sie zum einen moderne Technik zur Umsetzung ihrer Ideen nutzen, zum anderen aber auch auf IT angewiesen sind, wenn es um Darstellung und Gestaltung geht.

Berufliche Perspektiven nach einem Innenarchitektur-Studium

Je nach individueller Schwerpunktsetzung eröffnet sich Innenarchitekten eine Vielzahl an möglichen Arbeitsfeldern. Ihre Aufgaben finden sie u.a. in der Privatwirtschaft, im öffentlichen Dienst im Ausstellungs- und Messebau, Freizeit- und Erholungsbau, im Hotel- und Gastronomiebau, wo ihre Entwürfe für Wohlbefinden und Entspannung sorgen. In Kulturbauten wie Opernhäusern, Diskotheken oder Konzerthallen sorgen sie ebenso für das richtige Ambiente wie in Sakralbauten, Verwaltungs- und Verkehrsbauten oder privaten Bauten. Darüber hinaus finden Innenarchitekten auch in der Möbelindustrie, im Innenausbau oder bei der Ausstattung von Film- und Fernsehanstalten interessante Aufgabenfelder.
Natürlich steht es jedem Innenarchitekten frei, den Weg in die Selbstständigkeit zu wählen. Sinnvoll ist es dann, sich gegebenenfalls neben oder nach dem Innenarchitektur-Studium zusätzliche betriebswirtschaftliche Kenntnisse anzueignen. Die Gestaltung von Räumen mit Farben, Formen, Texturen, Licht und Klang beschränkt sich aber nicht nur auf den realen Raum: Auch virtuelle Räume wollen den Maßstäben des Designs entsprechend entworfen und umgesetzt werden, egal ob Webseite oder Computerspiel.





 
 
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