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Informatik-Studium


Unser Alltag ist ohne die Informatik nicht mehr denkbar: Immer mehr Geräte, die wir ganz selbstverständlich nutzen, funktionieren nicht mehr mechanisch, sondern mithilfe einer Software. Und immer da, wo Software benötigt bzw. genutzt wird, sind Informatiker im Einsatz. Sie sorgen mit der entsprechenden Software dafür, dass Züge und Autos fahren und Flugzeuge abheben, dass medizinische Geräte funktionieren, dass wir Bargeld am Geldautomaten beziehen und per Computer, Netbook oder Handy kommunizieren können.

Auf diese Weise gestalten Informatiker unseren Alltag komfortabler, schneller, effizienter. Sie kreieren Programme für alte und neue Geräte und Rechennetze, beheben Fehler in bestehenden Systemen und setzen ihre analytischen Fähigkeiten ein, um Probleme zu erkennen und zu lösen. Dabei greifen Informatiker auf eine Vielzahl an fachlichen, fachübergreifenden und individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zurück.

Voraussetzungen für ein Informatik-Studium

Die Informatik ist eine Wissenschaft, die mit sehr vielen anderen Berufen große Schnittmengen aufweist und auch in der Forschung und Entwicklung unentbehrlich ist. Dementsprechend umfangreich und vielfältig sind die Einsatzgebiete von Informatikern - und dementsprechend umfangreich sind auch die Anforderungen, die an angehende Studenten gestellt werden. Angehende Informatiker bringen im Regelfall bereits anwendungsbereites Programmierwissen in mindestens einer gängigen Programmiersprache mit und kennen sich mit Datenbanken ebenso aus wie mit Netzwerken.

Da sie im Berufsalltag oftmals auch mit Aufbau und Wartung von Netzwerken beschäftigt sind, sollten sie methodisch und planvoll vorgehen können und daneben ein gutes Abstrahierungsvermögen und Problemlösungskompetenzen mitbringen. Sprich: Informatiker sollten in der Lage sein, Systeme auf Fehler bzw. Probleme zu prüfen, diese schnell zu identifizieren und zu beseitigen. Darüber hinaus sollten sie auch Laien Problem und Lösung erklären können, was gute kommunikative Fähigkeiten voraussetzt. In jedem Fall erforderlich sind gute Kenntnisse der englischen Sprache, die bei der Erschließung der Fachliteratur, spätestens jedoch bei der Programmierung benötigt werden.

Inhalte in einem Informatik-Studium

Insbesondere Studierende, die sich für Informatik im Hauptfach bzw. ein reines Informatik-Studium entschlossen haben werden schnell feststellen, dass das Informatik-Studium zunächst sehr trocken ist. Trotzdem benötigen angehende Informatiker auch viel Eigeninitiative und Kreativität: Das theoretische Wissen, das im Grundstudium bzw. in den ersten Semestern in Bereichen wie Mathematik Logik, Analysis und Programmiersprachen vermittelt wird, muss im Arbeitsalltag kreativ angewendet und permanent erweitert werden. Ergänzt werden die umfangreichen theoretischen Kenntnisse durch Nebenfächer, Projektarbeiten und Praxissemester. Hier bietet sich angehenden Informatikern die Chance, sich in eine bestimmte Richtung wie beispielsweise Automatisierung, biomedizinische Technik/medizinische Informatik, Fahrzeugtechnik oder Medientechnologie zu spezialisieren. Je nach gewünschter Spezialisierungsrichtung sollte natürlich zumindest ein Grundinteresse, optimalerweise auch schon erste Kenntnisse in der jeweiligen Spezialisierungsrichtung vorhanden sein.

Berufliche Perspektiven nach einem Informatik-Studium

Das Studium der Informatik entwickelt sich im Gegensatz zu einigen anderen Wissenschaften stetig und schnell weiter. Von Informatikern erfordert das einen stetigen Willen zur Weiterbildung. Da Informatiker oftmals an wichtigen Schnittstellen im Unternehmen und interdisziplinär bzw. in einem internationalen Umfeld arbeiten (müssen), sollten sie auch ein relativ hohes Maß an Team- und Anpassungsfähigkeit mitbringen. Belohnt werden sie dafür mit guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt: Egal ob als Software-Entwickler in mittelständischen und großen Unternehmen, als selbstständiger Programmierer oder als Systemadministrator in der freien Wirtschaft und in Behörden, der Bedarf an gut ausgebildeten Informatikern ist auch in den nächsten Jahren hoch.





 
 
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